Sikant Med im Einsatz

Fachrichtungen

In einem ambulanten OP-Zentrum treffen viele Fachrichtungen aufeinander: eigene Operateure, externe Praxen, unterschiedliche Eingriffe und Abrechnungswege. Sikant Med bildet sie alle in einem System ab – von der OP-Planung über die Dokumentation bis zu Materialverbrauch und Abrechnung. Das bestehende Praxisverwaltungssystem kann dabei im Einsatz bleiben: Sikant Med wird nahtlos angebunden, z. B. an tomedo oder medatixx. So behalten Betreiber von OP-Zentren und Praxiskliniken jeden Saal, jeden Eingriff und jede Fachrichtung im Blick.

Empfangsbereich einer Praxisklinik
Dr. med. Dipl.-Ing. Friedhelm Schmitz, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Unsere Rückfragen wurden schnell beantwortet und auf unsere Wünsche wurde individuell eingegangen. Für die Schulung der MitarbeiterInnen hat sich Sikant Med viel Zeit genommen und sichergestellt, dass alles gut funktioniert. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Software.

Dr. med. Dipl.-Ing. Friedhelm Schmitz, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Anästhesiepraxen als Betreiber von OP-Zentren

Anästhesiepraxen als Betreiber von OP-Zentren

Viele ambulante OP-Zentren werden von Anästhesisten betrieben: Sie stellen Säle, OP-Personal und Sterilgutversorgung – operiert wird von externen Operateuren unterschiedlicher Fachrichtungen. Sikant Med ist für genau dieses Betreibermodell gebaut. OP-Slots werden freigegeben, Eingriffe externer Praxen direkt eingebucht und externe Operateure ohne Umwege abgerechnet – von der Kassen- über die Privat- bis zur BG-Abrechnung. Die Patientendaten übernehmen die Praxen dabei über die GDT-Schnittstelle direkt aus ihrem eigenen Praxisverwaltungssystem – ohne Doppelerfassung. Und rechnet das Zentrum keine Patienten ab, sondern ausschließlich seine Operateure, braucht es gar kein eigenes Praxisverwaltungssystem: Sikant Med ersetzt das PVS dann komplett. Materialverbrauch, Sterilgut und Saalzeiten werden je Eingriff erfasst, sodass die tatsächlichen Kosten jeder Operation nachweisbar sind und Umlagen gegenüber den operierenden Praxen transparent begründet werden können. Der OP-Planer zeigt freie Kapazitäten sofort und macht aus Leerstand planbaren Umsatz. So bleibt das Zentrum für externe Operateure attraktiv – und für den Betreiber wirtschaftlich.

Anwendung in der allgemeinen Chirurgie

Anwendung in der allgemeinen Chirurgie

Hernienoperationen, proktologische Eingriffe oder Portanlagen: Die Allgemeinchirurgie liefert vielen OP-Zentren ein hohes Volumen an planbaren Standardeingriffen. Wirtschaftlich wird dieses Volumen erst durch reibungslose Abläufe. Sikant Med hält die Dokumentation schlank – jede Operation wird samt Materialverbrauch in wenigen Schritten erfasst – und macht sichtbar, was ein Eingriff tatsächlich kostet. So bleibt auch bei knapp kalkulierten Leistungen nachvollziehbar, welche Eingriffe sich für das Zentrum rechnen, und die Abrechnung ist direkt aus der OP-Dokumentation heraus erledigt.

Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie

Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie

In Orthopädie und Unfallchirurgie entscheidet das Material über die Marge: Implantate, Schrauben und Osteosynthesematerial gehören zu den größten Kostenpositionen eines Eingriffs. Sikant Med ordnet jedes verwendete Produkt der jeweiligen Operation zu, bucht es automatisch aus dem Lager aus und weist die tatsächlichen Sachkosten je Eingriff nach – die Grundlage, um Umlagen und Infrastrukturkosten gegenüber operierenden Praxen transparent zu begründen. Unfallchirurgische Fälle lassen sich dabei ebenso abrechnen wie Kassen- und Privatleistungen, einschließlich BG-Abrechnung.

Nutzung in Ambulanten Operationszentren / Medizinischen Versorgungszentren (AOZ / MVZ)

Nutzung in Ambulanten Operationszentren / Medizinischen Versorgungszentren (AOZ / MVZ)

Medizinische Versorgungszentren und Praxiskliniken vereinen mehrere Fachbereiche mit angestellten und externen Operateuren unter einem Dach. Sikant Med führt sie in einem System zusammen: gemeinsame OP-Planung über alle Säle, fachrichtungsübergreifende Dokumentation, zentrale Lagerverwaltung und Abrechnung je Fall – nahtlos verbunden mit dem bestehenden Praxisverwaltungssystem. So bleibt auch im multidisziplinären Betrieb nachvollziehbar, wie jeder Bereich ausgelastet ist und was jeder Eingriff kostet.

Fachrichtung Kardiologie

Kardiologie und Herzkatheterlabor mit Sikant Med

Sikant Med unterstützt ambulante Kardiologen und Herzkatheterzentren bei der vollständigen Dokumentation von Koronarangiographien und perkutanen Koronarinterventionen (PCI). Von der OP-Planung über die Erfassung des Eingriffs bis zur Qualitätssicherung und Materialdokumentation werden alle wichtigen Informationen in einem durchgängigen Arbeitsablauf zusammengeführt.

  1. 01OP-Planung
  2. 02Eingriff
  3. 03Materialverbrauch
  4. 04QS-PCI-Export

Spezialisierte Eingriffsdokumentation

Wird ein Eingriff einem kardiologischen Eingriffsraum zugeordnet, stellt Sikant Med automatisch eine spezialisierte Erfassungsmaske bereit. Dort können unter anderem folgende Angaben dokumentiert werden:

  • Indikation und Dringlichkeit
  • Akutes Koronarsyndrom
  • Risikofaktoren und Zugangsweg
  • Behandelte Koronargefäße und -segmente
  • Stenosegrad und TIMI-Fluss
  • Mögliche Komplikationen
  • Kontrastmittelmenge
  • Durchleuchtungszeit und Strahlendosis

DeQS · QS PCI · IQTIG

Integrierte QS-PCI-Dokumentation

Die verpflichtende Qualitätssicherung ist direkt in die kardiologische OP-Erfassung eingebunden. Relevante Angaben für das DeQS-Verfahren „Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie – QS PCI“ müssen dadurch nicht nachträglich in einem separaten System zusammengesucht werden.

Sikant Med unterstützt dabei unter anderem:

  • strukturierte Erfassung der QS-PCI-Daten
  • automatische Berücksichtigung vorhandener ICD-, OPS- und EBM-Codes
  • dynamische Pflichtfelder abhängig von Eingriff, Indikation und Befund
  • getrennte Prüfung der lokalen Dokumentation und der DeQS-Vollständigkeit
  • eindeutige Kennzeichnung unvollständiger Datensätze
  • quartalsweise Zusammenstellung der relevanten Behandlungsfälle
  • verschlüsselter und pseudonymisierter XML-Export nach IQTIG-Spezifikation
  • nachvollziehbare Archivierung bereits erzeugter Exporte

So werden fehlende Angaben frühzeitig sichtbar und können bereits während der Dokumentation ergänzt werden.

Materialien und Implantate lückenlos erfassen

Neben den medizinischen Angaben dokumentiert Sikant Med auch die beim Eingriff verwendeten Materialien. Implantate, Katheter, Verbrauchsmaterialien, Medikamente und Desinfektionsmittel können direkt der jeweiligen Behandlung zugeordnet und automatisch aus dem Lager ausgebucht werden.

Damit sind medizinische Dokumentation, Produktverbrauch und Lagerbestand miteinander verbunden. Das verbessert die Nachvollziehbarkeit verwendeter Produkte, reduziert manuelle Nacharbeiten und ermöglicht eine realistische Auswertung der tatsächlichen Kosten eines Eingriffs.

Weniger doppelte Dokumentation

Patienten-, Behandlungs- und Abrechnungsinformationen werden innerhalb eines gemeinsamen Falls geführt. Bereits vorhandene Angaben stehen auch für die Qualitätssicherung zur Verfügung. Das verringert Mehrfacheingaben und reduziert Übertragungsfehler zwischen OP-Dokumentation, Materialverwaltung und QS-Export.

Sikant Med schafft damit einen durchgängigen digitalen Prozess für das Herzkatheterlabor: von der Planung über den Eingriff und den Materialverbrauch bis zur vollständigen QS-PCI-Dokumentation. Das spart Zeit, erhöht die Datenqualität und gibt dem Behandlungsteam mehr Raum für die Patientenversorgung.

Weitere Informationen

Neben der fachrichtungsbezogenen Beschreibung, bietet Sikant Med eine große Anzahl an weiteren Tools, die Ihnen den Operationsalltag erleichtern. Egal, ob bei der Planung, während der Operation oder im Rahmen der Abrechnung – unsere Software steht Ihnen jederzeit zur Seite.