
Die Bettenplanung in Sikant Med organisiert Übernachtungen im Zusammenhang mit stationären Operationen. Die Operation ist der medizinische Anlass, während die Bettenplanung sicherstellt, dass für die benötigten Nächte ein passendes Zimmer und Bett verfügbar ist.

Ein Bett wird nicht nur für einen Kalendertag reserviert, sondern für eine oder mehrere Nächte. Die Logik funktioniert ähnlich wie in einem Hotel: Im aktuellen Modell läuft eine Übernachtung in der Regel von 15:00 Uhr am Aufnahmetag bis 12:00 Uhr am Folgetag.

Der geplante OP-Termin bestimmt, wann der stationäre Aufenthalt beginnt. Ambulante Operationen benötigen normalerweise kein Übernachtungsbett, stationäre Fälle können dagegen direkt rund um den OP-Termin mit der benötigten Anzahl an Nächten geplant werden. Zimmer können mit ihren verfügbaren Betten angelegt werden, damit die tatsächliche Übernachtungskapazität in der Planung sichtbar bleibt.

Für eine gültige Buchung muss das Bett für den gesamten Aufenthalt verfügbar sein. Eine Nacht blockiert das Bett von Tag 1 um 15:00 Uhr bis Tag 2 um 12:00 Uhr; drei Nächte blockieren es bis Tag 4 um 12:00 Uhr. Bei Mehrbettzimmern prüft Sikant Med zusätzlich die bestehende Belegung, damit Patientinnen und Patienten nur dann gemeinsam geplant werden, wenn die Zuordnung zur hinterlegten gleichgeschlechtlichen Zimmerlogik passt.
Die Bettenplanung ergänzt die OP-Planung überall dort, wo stationäre OP-Patientinnen und -Patienten über Nacht bleiben. Planung, Dokumentation, Lagerverwaltung und Abrechnung greifen in Sikant Med weiterhin ineinander.